Das sind die wichtigsten Änderungen 2019

Das Jahr 2019 bringt einige Änderungen mit sich. Und stellenweise wird sogar unser Geldbeutel entlastet:

Die Krankenkassenbeiträge für Arbeitnehmer sinken
Die Mitglieder von gesetzlichen Krankenkassen werden 2019 entlastet. Die Arbeitgeber müssen ab dem 1. Januar 2019 wieder 50 Prozent der Kosten für die Krankenkassenbeiträge übernehmen. Durch die Aufteilung der Beiträge zu gleichen Teilen werden die Arbeitnehmer ab dem nächsten Jahr rund 7 Milliarden Euro pro Jahr einsparen.

Der Diesel-Ärger geht weiter
Auch 2019 werden uns die Diesel-Fahrverbote weiter beschäftigen. Stuttgart wird ab dem 1. Januar 2019 die erste Stadt mit Dieselfahrverboten sein. Städte wie Frankfurt, Berlin, Hamburg, Essen, Bonn, Köln und Gelsenkirchen sollen noch im selben Jahr folgen. Die Fahrverbote sollen dann stellenweise im kompletten Innenstadtbereich oder nur auf einzelnen Streckenabschnitten innerstädtisch gelten.

Neuwagen schneller zulassen
Wer sein Auto zulassen möchte, kann das ab dem nächsten Jahr bequem vom heimischen Sofa machen. Das gilt auch für die Abmeldung eines Autos. Der Bundesrat muss der neuen Verordnung allerdings noch zustimmen, dann könnten Ab- und Anmeldungen schon ab Mitte 2019 digital erfolgen.

Bezahlbare Mieten für alle
Bezahlbare Mieten in beliebter Gegend für Jedermann – das war das Versprechen der Mietpreisbremse. Das Gesetz, das seit drei Jahren aktiv ist, hat bislang aber kaum zu einer spürbaren Verbesserung beigetragen. Ab dem 1. Januar 2019 wird die Mietpreisbremse daher verschärft. Mieten dürfen dann nur noch um höchstens drei Euro pro Quadratmeter steigen. Außerdem sollen Mieter besser geschützt werden. So sollen sie zum Beispiel Anspruch auf Schadensersatz haben, wenn sie mit überhöhten Mietsteigerungen aus der eigenen Wohnung gedrängt werden.

Arbeitslosenversicherung wird günstiger
Der Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung sinkt um 0,5 Prozentpunkte. Damit gehen 2,5 Prozent des Bruttogehalts zur Absicherung der Arbeitslosigkeit drauf. Arbeitnehmer dürfen sich aber kaum über die Einsparung freuen. Denn auf der anderen Seite steigt der Beitrag zur Pflegeversicherung um 0,5 Prozentpunkte.

Quelle: Eigenrecherche; Bild: www.Agentur-Tillmanns.de
 
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