Nachrichten vom 24.02.2018

Im Technik Museum in Freudenberg

Ausstellung "Frauen geben Gas" geht in die letzte Runde

Die Ausstellung "Frauen geben Gas" läuft an diesem Wochenende zum letzten Mal im Technik Museum in Freudenberg. Seit Anfang Januar gibt es die Sonderausstellung mit original Fahrzeugen aus dem vergangenen Jahrhundert. Bisher sind Verantwortlichen sehr zufrieden, obwohl die Ausstellung für ein spezielles Publikum ist, haben sich bisher über 1.300 Besucher die Ausstellung angesehen. Insgesamt geht es bei "Frauen geben Gas" um viele interessante Aspekte. Von historischen Autos, über Mode bis zu Autorallyes. Morgen kommt zum Abschluss ein besonderer Gast: Heidi Hetzer. Die 80-jährige Berlinerin hat mit ihrem Oldtimer die ganze Welt umrundet. Morgen plaudert sie aus dem Nähkästchen. Ab 10 Uhr im Technik Museum in Freudenberg.
 
 

Weniger Unfälle- aber mehr Betrunkene im Straßenverkehr

Unfallstatistik im Kreis Siegen-Wittgenstein

Die Polizei Siegen-Wittgenstein hat die Unfallstatistik für das letzte Jahr vorgelegt. Die Zahlen gehen leicht zurück. Im letzten Jahr gab es 44 Unfälle weniger als noch im Jahr davor. Insgesamt liegt die Zahl bei rund 10.400 Unfällen. Was aber angestiegen ist, das sind die Unfälle mit Verletzten unter Alkoholeinfluss. Es hat rund 88 Prozent mehr Unfälle mit Betrunkenen im Straßenverkehr gegeben. Im letzten Jahr hat es 15 Verletzte mehr gegeben, die unter Alkohol und Drogeneinfluss auf der Straße verunglückt sind. Bei den Unfällen mit Verletzten ist die Hauptursache immer noch zu schnelles Fahren. Das sagt die Polizei Siegen-Wittgenstein. Trotz regelmäßiger Kontrollen sei dabei die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um 12 Prozent gestiegen. Auch falscher Abstand ist einer der Hauptgründe für Unfälle. Im letzten Jahr sind 4 Menschen bei Verkehrsunfällen bei uns in Siegen-Wittgenstein gestorben. Die Zahl ist in den letzten Jahren konstant.
 
 

Pulveraldstadion unbespielbar

Fußball-Spiele des TuS Erndtebrück fallen aus

Die Fußballer des TuS Erndtebrück müssen heute auf das Heimspiel gegen den FC Viktoria Köln verzichten. Die Anlage am Pulverwaldstation ist unbespielbar. Das hat die Platzkommission beschlossen. Zwar konnte der Platz von Schnee und Eis befreit werden. Aber die Eisberge türmen sich zwischen Außenlinien und Werbebanden. Das ist eine Gefahr für die Spieler. Da das Wetter weiter so frostig bleiben soll, fällt das geplante Meisterschaftsspiel der zweiten Mannschaft am Sonntag ebenfalls aus. Wann die Spiele nachgeholt werden steht noch nicht fest.
 
 

Geriatrie nun im Jung-Stilling-Krankenhaus in Siegen

Kredenbacher Krankenhaus zieht heute endgültig um

Das Kredenbacher Krankenhaus ist ab heute Geschichte. Die letzten Patienten ziehen heute endgültig um. In den letzten Tagen wurden schon Kartons und Möbel nach Siegen ins Jung-Stilling-Krankenhaus gebracht. Heute ziehen dann die letzten 20 Patienten um. Heißt es von der Diakonie. Das gesamte Geriatrie-Team geht mit nach Siegen. Einige wenige Krankenhausmitarbeiter gehen ins Freudenberger Krankenhaus. Die Diakonie behält aber den Standort Kredenbach. Im Erdgeschoss bleiben weiter verschiedene Arztpraxen. Der Grund für die Schließung des Krankenhauses: Zu wenig Ärzte und medizinisches Fachpersonal. Das Krankenhaus hatte deshalb nur eine Auslastung von knapp 60 Prozent. Dadurch wurden Verluste in Millionenhöhe eingefahren.
 
 

Drei Personen wurden festgenommen

Polizei nimmt Spielhalle in Siegen hoch

Großes Polizeiaufgebot gestern Abend an der Hagener Straße in Siegen. Die Beamten haben dort eine Spielothek gegen 21 Uhr durchsucht. Den 41-jährigen Betreiber hatte die Polizei schon länger im Visier. Der Mann wurde festgenommen. Nicht nur Siegener Polizisten, sondern auch auswärtige Spezialeinsatzkräfte waren vor Ort im Einsatz. Insgesamt wurden drei Personen festgenommen. Gegen zwei lagen Haftbefehle vor. Der Dritte soll keine Aufenthaltspapiere gehabt haben. Außerdem wurden in der Spielothek 9 Automaten sichergestellt für die keine Erlaubnis bestand.
 
 

Rund 1,5 Milliarden Euro

Finanzamt Siegen hat viele Steuern im letzen Jahr eingenommen

Das Finanzamt Siegen zieht eine positive Bilanz für das letzte Geschäftsjahr. Knapp 1,5 Milliarden Euro Steuern wurden im vergangenen Jahr bei uns in Siegen-Wittgenstein eingenommen. Das sind 53 Millionen Euro mehr als im Jahr davor. Die Lohn und die Umsatzsteuer machen mit über 70 Prozent den größten Teil der Steuereinnahmen aus. Das spricht für einen hohen Beschäftigungsgrad und eine gute wirtschaftliche Lage, sagt Christiane Pfender- Stracke, Leiterin des Finanzamtes im Gespräch mit Radio Siegen. Es gibt auch einige Veränderungen für die Steuerzahler: Es müssen ab jetzt keine Belege mehr bei der Steuererklärung eingereicht werden. Allerdings müssen sie trotzdem aufgehoben werden, denn das Finanzamt darf sie zur Kontrolle einfordern. Außerdem liegt der Steuerfreibetrag nun bei 8820 Euro. Alles was drüber ist, muss versteuert werden.
 
 
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