Nachrichten vom 20.09.2018

Siegener Zentrum für Friedenskultur

"Braunkohleabbau muss gestoppt werden"

Nach dem Tod eines Journalisten im Hambacher Forst fordert das Siegener Zentrum für Friedenskultur einen endgültigen Abbruch der Räumung. Die Menschen dürften nicht länger wegen der Braunkohle aus ihrer Heimat vertrieben werden, schreibt das Zentrum in einer Mitteilung. Der Leiter des ZFK, Bernhard Nolz, setzt sich für eine Erhaltung des Waldgebiets inklusive der Baumhäuser als Natur-Kultur-Denkmal ein. Außerdem müsse der Schutz von Mensch und Natur in den Vordergrund des politischen Handelns rücken, so Nolz.
 
 

Schlagzeug und Marimbaphon

Zwei neue Instrumente für Philharmonie Südwestfalen

Die Philharmonie Südwestfalen wurde mit einem neuen Schlagzeug und einem Marimbaphon ausgestattet. Über die Jahre wiesen diese Abnutzung und Schäden auf. Das hat der Förderverein zum Anlass genommen in neue Instrumente zu investieren. Zudem gibt es auch neue Notenständer für das Orchester. Das neue Schlagzeug wird bereits ab nächster Woche genutzt. Insgesamt belaufen sich die Kosten auf 50.000 Euro.
 
 

Kreisklinikum und MedCenter

Erstes MS-Kompetenzzentrum in Siegen

Seit mehreren Jahren sind das Kreisklinikum in Siegen und das dortige MedCenter eine bedeutende Anlaufstelle für Multiple-Sklerose-Patienten. Über 700 MS-Patienten werden hier jährlich behandelt. Gemeinsam sind sie jetzt offiziell als MS-Kompetenzzentrum von der Deutschen Multiple-Sklerose-Gesellschaft ausgezeichnet worden. Die Kriterien dafür sind streng: Ein Facharzt mit langjähriger Erfahrung in der Behandlung von MS-Patienten, modernste Geräte und interdisziplinäre Zusammenarbeit müssen vorhanden sein.
 
 

104 km/h statt 50 km/h

Autofahrer rauscht in Radarkontrolle

Ein Autofahrer in Altenkleusheim hatte es am Dienstag wohl besonders eilig. Statt der erlaubten 50 Kilometer pro Stunde rauschte der Fahrer mit satten 104 km/h in eine Geschwindigkeitskontrolle. Die Fahrt hat nun zahlreiche Konsequenzen. Neben einem Monat Fahrverbot muss der PKW-Fahrer 200 Euro Geldstrafe bezahlen und mit zwei Punkten in Flensburg rechnen.
 
 

Einkaufszentrum geräumt

Notfallübung in der "City Galerie" verlief gut

Großeinsatz für Polizei und Feuerwehr heute Vormittag in Siegen. Die City-Galerie musste geräumt werden. Es bestand allerdings von Anfang an keine Gefahr: denn im Einkaufscenter wurde eine routinemäßige Notfallübung durchgeführt. Der Alarm wurde gegen 10 Uhr 30 ausgelöst. Daraufhin mussten alle Mitarbeiter und Kunden das Gebäude verlassen. Center-Manager Vlademir Sinkéwic zog im Gespräch mit Radio Siegen ein positives Fazit.
 
 

Tarifrunde im Handwerk läuft

IG Bau fordert mehr Geld für Dachdecker

Sie haben volle Auftragsbücher, erarbeiten gute Umsätze für ihre Arbeitgeber und warten trotzdem weiter auf eine Lohnerhöhung: rund 400 Dachdecker in Siegen-Wittgenstein. Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt fordert für ihre Mitglieder sechs Prozent mehr Geld. Außerdem sollen die Azubis pro Monat 100 Euro mehr bekommen. Der Bezirksvorsitzende der IG Bau, Friedhelm Kreft, kritisiert vor allem die Arbeitgeber. Sie würden sich gegen ein überfälliges Lohn-Plus sperren, so Kreft. Gleichzeitig warnt er vor einer Verschärfung des Fachkräftemangels, wenn es zu keiner Einigung käme.
 
 

W-LAN im Fahrgastraum, energiesparende LEDs und neue Sitze

Abellio lässt einen Teil seiner Zugflotte modernisieren

Die Züge des Modells FLIRT, das bedeutet Flinker Leichter Intercity- und Regional-Triebzug, sind jetzt seit 11 Jahren im Einsatz. Die 17 Fahrzeuge sollen unter anderem die Fahrgäste in Zukunft automatisch zählen, damit in Zukunft die Auslastung der Züge besser geplant werden kann. Die Faahrgäste sollen sich über ein dynamisches Fahrgastinformationssystem jederzeit über den aktuellen Status ihrer Verbindung informieren können. Mit der Modernisierung soll noch in diesem Jahr begonnen werden.
 
 

Bei uns im Kreis leben etwas mehr Frauen als Männer

Siegen-Wittgensteins Einwohnerzahlen sind gestiegen

Ende 2017 lebten bei uns im Kreis etwa 1.700 Menschen mehr als noch 2011. Das geht aus neuen Zahlen des statistischen Landesamtes hervor. Demnach hat vor allem die Stadt Siegen Einwohner gewonnen: Hier ist die Einwohnerzahl in den letzten 6 Jahren um rund 3.100 gestiegen. In Bad Laasphe hat man viele Einwohner verloren – hier leben rund 540 Menschen weniger als noch 2011. Außerdem gibt es in Siegen-Wittgenstein etwas mehr Frauen als Männer. Insgesamt sind letztes Jahr in NRW mehr Kinder geboren als Einwohner gestorben, und auch der Zuzug in unser Bundesland war größer als der Wegzug.
 
 

Siegener Stadtfest 2018

Unterm Strich bleibt ein kleines Minus

Seit 2016 wird in Siegen wieder Stadtfest gefeiert – vor rund drei Wochen lockte die Großveranstaltung 75 000 Besucher in die Stadt. Die Gesellschaft für Stadtmarketing ist damit „hoch zufrieden“ – ebenso die Standbetreiber. Das sagte GSS-Geschäftsführerin Astrid Schneider gestern Abend im Siegener Haupt- und Finanzausschuss. Die 75 000 hätten friedlich gefeiert – Sicherheitsdienst und Polizei hätten nur wenige Einsätze gehabt. Allerdings ist ein kleines Minus von 5- bis 6000 Euro entstanden. Laut Astrid Schneider kostete der Sanitätsdienst fürs Stadtfest dreimal so viel wie vergangenes Jahr.
 
 

Abenteuerspielplatz und Liegewiese

Zustimmung zur Erweiterung des Siegener Schlossparks

Die Planungen für die Erweiterung des Schlossparks in Siegen können weitergehen. Der Haupt- und Finanzausschuss hat am Abend beschlossen, die Pläne für einen großen Abenteuerspielplatz und eine Liegewiese umzusetzen – inklusive der Fällung einiger Bäume. Es geht um den Teil des Schlossparks, auf dem früher die Jugendherberge stand. CDU, Grüne und FDP bekamen eine Mehrheit für ihren Antrag, im Umweltausschuss nochmal über zwei Bäume zu sprechen, die nicht auf jeden Fall weg müssen, um eine Spielelandschaft unter dem Motto „Schlösser und Burgen“ zu realisieren. Es geht um eine bestimmte Esche und eine Eibe.
 
 

Fertigstellung Ende 2020 vorgesehen

Neue Aufzüge für den Weidenauer Bahnhof

Die Aufzüge im Bahnhof Weidenau sind seit Jahren ein Ärgernis – sie können nur benutzt werden, wenn Personal dabei ist. Damit sind sie nicht barrierefrei. Übernächstes Jahr soll alles gut werden. Ende 2020 sollen zwei neue barrierefreie Aufzugsanlagen fertig sein. Die bestehenden Aufzüge sollen für knapp 1,4 Millionen Euro umgebaut werden. Der Siegener Haupt- und Finanzausschuss hat einstimmig empfohlen, dass sich die Stadt Siegen mit rund 73 000 Euro an den Planungskosten beteiligen soll. Joachim Boller von den Grünen drängte darauf, das Fertigstellungsdatum Ende 2020 festzuschreiben. Detlef Rujanski von der SPD war erfreut darüber, dass sich nun eine Lösung für ein „Possenspiel“ abzeichne, das viel zu lange gedauert habe.
 
 

15 Objekte wurden gefördert

Freudenberg unterstützt junge Familien in alten Häusern

Das Förderprogramm „Junges Leben und Wohnen“ für junge Familien in Freudenberg kommt gut an. Laut Stadtverwaltung ist das Geld für dieses Jahr weg – 15 Maßnahmen wurden gefördert. Drei Anträge konnten nicht bewilligt werden, weil der Fördertopf bereits leer war. Familien können zwischen 3000 und 6000 Euro bekommen, wenn sie im Stadtgebiet Freudenberg ein Haus kaufen und beziehen, das älter als 40 Jahre ist. Von den 15 geförderten Objekten waren sieben älter als 80 Jahre, fünf davon vermutlich sogar älter als 100 Jahre.
 
 

Hauptschule Eichen

Kreuztaler Schulausschuss stimmt für Auflösung

Seit Jahren gehen die Schülerzahlen zurück – mehrfach konnte an der Hauptschule Eichen keine Eingangsklasse gebildet werden. Allgemein werden Hauptschulen kaum noch nachgefragt. Im Schulausschuss ist gestern die Reißleine gezogen worden: einstimmig sprachen sich die Mitglieder dafür aus, die Hauptschule Eichen bis 2023 auslaufen zu lassen. Weil kaum noch Kinder angemeldet wurden, hatte die Bezirksregierung die Stadt Kreuztal aufgefordert, „geeignete schulorganisatorische Maßnahmen“ zu treffen. Der Kreuztaler Rat soll im November endgültig entscheiden.
 
 

Aktion gegen Ablenkung im Straßenverkehr

Polizei hat heute ein Auge auf Handy-Sünder

Jeder zweite Autofahrer benutzt regelmäßig das Smartphone am Steuer – obwohl es verboten ist und bestraft wird. Beim Fahren Whats App-Nachrichten schreiben oder eMails checken lenkt ab und führt schnell zu Unfällen. Auch hier bei uns in Siegen-Wittgenstein kontrolliert die Polizei deshalb heute den ganzen Tag über verstärkt und klärt solche Autofahrer über ihr leichtsinniges Handeln auf.
 
 

Siegener Bündnis gegen neues Polizeigesetz NRW

30 Teilnehmer bei erster Vortragsveranstaltung

Mehr Videoüberwachung und mehr digitale Überwachung, die Einführung von verdachtsunabhängigen Personenkontrollen oder der Einsatz von Elektroschockwaffen: am geplanten neuen Polizeigesetz für NRW gab es schon viel Kritik. Auch in Siegen hat sich nun ein Bündnis dagegen gegründet. Rund 30 Personen waren am Abend bei einer Info-Veranstaltung am Herrengarten. Nico Bischoff von der Vereinigung demokratischer Juristen hielt einen Vortrag zum Thema "Freiheit stirbt mit Sicherheit". Die Veranstaltungsreihe soll nächste Woche Mittwoch fortgesetzt werden.
 
 
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