Nachrichten vom 17.01.2019

Gemeinde bekommt hohe Förderung vom NWL

Erndtebrücks Bushaltestellen werden barrierefrei

In Erndtebrück kann jetzt der barrierefreie Ausbau der Bushaltestellen beginnen. Der Zweckverband „Nahverkehr Westfalen-Lippe“ hat der Gemeinde einen Förderbescheid über rund 256.000 Euro übergeben. Zwölf Bushaltestellen im Gemeindegebiet sollen behindertengerecht ausgebaut werden. Der NWL übernimmt mit der Förderung den größten Teil der insgesamt 333.000 Euro teuren Bauarbeiten. Unter den Haltestellen, die ausgebaut werden, sind u.a. die Haltestelle „Mitte“ an der B62 und die Haltestelle in der Ortsmitte Birkefehl. Erndtebrücks Bürgermeister Henning Gronau freute sich sehr über die Förderung. „Damit können wir Menschen unterstützen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Hier wollen wir uns weiter verbessern“, so Gronau.
 
 

Neues Förderprogramm für Kultur auf dem Land

"Dritte Orte" - auch Siegen-Wittgenstein kann profitieren

Ländliche Regionen in Punkto Kultur fördern und besser vernetzten – das soll durch das Förderprogramm „Dritte Orte“ erreicht werden. Das Land NRW hat dieses Programm jetzt neu aufgelegt, bis 2023 soll es laufen. NRW-weit stehen für die „Dritten Orte“ rund 9,8 Millionen Euro zur Verfügung. Das Geld wird auf zwei Förderphasen aufgeteilt, für die erste Phase stehen 750.000 Euro zur Verfügung. In dieser Phase können in den einzelnen Kommunen in NRW Konzepte für neue oder bestehende kulturelle Orte und Begegnungsstätten erstellt werden. Auch Initiativen aus Siegen-Wittgenstein können sich für das Förderprogramm bewerben. Eine Jury bewertet die einzelnen Projekte. Die Entscheidung, welche Projekte tatsächlich gefördert werden, trifft das Kulturministerium.
 
 

"PIA" startet im Sommer in Siegen

Neuer Ausbildungsgang gegen Kita-Fachkräftemangel

„Personalnot zwingt manche Kitas zur Schließung“ – diese Schlagzeile sorgte Anfang Januar deutschlandweit für Aufregung. Die Lage sei dramatisch schlecht, man bräuchte eigentlich sofort 100.000 Leute, um vernünftig arbeiten zu können, hieß es von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft. Um neue Fachkräfte in die Kitas zu bringen, geht man in Siegen jetzt neue Wege. Ab Sommer wird es am Berufskolleg AHS den neuen Ausbildungsgang „PIA“ für Erzieherinnen und Erzieher geben. In den letzten Jahren sind in Siegen mehr als 1000 neue Plätze in den Kitas entstanden, vor allem für unter Dreijährige. Der Ausbau geht weiter und es gibt einen hohen Bedarf an Erzieherinnen. Mit der neuen Ausbildung sollen auch verstärkt Männer und Personen mit beruflicher Erfahrung angesprochen werden. Die klassische Ausbildungsform soll daneben aber natürlich erhalten bleiben. Weitere Infos gibt’s beim Berufskolleg AHS.
 
 

Junger Mann trug zehn Winterjacken am Leib

Ladendieb konnte Gewicht von geklauter Ware nicht tragen

Winter in Siegen-Wittgenstein können schon mal ordentlich kalt werden und da ist es gut, kleidungstechnisch gerüstet zu sein. Ein Ladendieb in Siegen muss gestern Nachmittag allerdings Angst vor langer sibirischer Kälte gehabt haben. Offenbar wollte er für Familie und Freunde mit vorsorgen, denn er hat bei den Winterjacken ordentlich zugeschlagen. Der Mann war aufgefallen, weil er eine Stunde in der Umkleidekabine verschwunden und dann deutlich dicker als vorher, schweißgebadet und mit rotem Kopf wieder hervorgekommen war. Der Ladendetektiv hielt den 18-jährigen auf. Als die Polizei eintraf, stellte sich heraus, dass der junge Mann ganze zehn Winterjacken am Leib trug, vier weitere hatte er im Rucksack versteckt. Dem jungen Mann ging es durch die Last der Jacken nicht mehr ganz so gut, er bekam nur schlecht Luft und musste sich auf einen Rollcontainer abstützen.
 
 

"Netzwerk gegen Armut" sucht noch Helfer

Neues Integrationsprojekt der Caritas gestartet

Bildung, Sprache und Arbeit sind die Schlüssel zu einer gelungenen Integration. Um genau diese drei Punkte stärker zu fördern, hat der Caritasverband Siegen-Wittgenstein jetzt ein neues Projekt ins Leben gerufen. In der Siedlung am Heckersberg in Dreis-Tiefenbach leben viele Menschen mit Migrationshintergrund. Durch geringe Deutschkenntnisse und schlechte Busanbindungen haben viele Menschen dort Probleme, an Bildungsangeboten teilzunehmen. Hier will die Caritas mit dem „Netzwerk gegen Armut“ Abhilfe schaffen. Geplant ist eine engere Zusammenarbeit mit u.a. der AWO, der Stadt und der Offenen Jugendfreizeitstätte Dreisbe. Es soll mehr Sprachkurse, ortsnahe Bildungsangebote und Exkursionen geben. Für das Projekt werden ehrenamtliche Helfer gebraucht. Wer mitmachen möchte, kann sich bei der Caritas in Netphen melden.
 
 

1 100 Haushalte profitieren

Schnelles Internet für Brauersdorf und Obernetphen

Der Ausbau des schnellen Internets im Stadtgebiet Netphen kommt weiter voran: 1100 Haushalte in Obernetphen und Brauersdorf können nun blitzschnell surfen. Die Telekom hat weitere zwei Kilometer Glasfaserkabel verlegt und vier neue Verteilerkästen aufgestellt. Im April soll das schnelle Internet mit Bandbreiten bis 100 Megabit auch im Oberen Siegtal, im Oberen Johannland sowie in Beienbach verfügbar sein.
 
 

Stadtmuseum Hilchenbach

Erfolgreiche Lebkuchen-Ausstellung mit 1 745 Besuchern

Die „Lebkuchen-Ausstellung“ im Hilchenbacher Stadtmuseum war ein voller Erfolg. Das hat die Stadtverwaltung am Nachmittag den Mitgliedern des Kulturausschusses berichtet. 1745 Besucher sind gezählt worden – 14 Bauwerke aus Lebkuchen sind entstanden. Mehr als 400 Personen haben sich an der Wahl der schönsten Lebkuchen-Bauwerke beteiligt. Vielleicht gibt es Ende des Jahres eine Neuauflage der „Lebkuchen-Ausstellung“. Die Verwaltung hat auch ausgeführt, dass Einzelbesucher im Stadtmuseum in der Wilhelmsburg eher selten sind. Fünf bis 10 Gruppenführungen würden dort pro Jahr gemacht. Bei der Jung-Stilling-Stube im Erdgeschoss läuft es besser: hier finden etwa 50 Führungen jährlich statt – also etwa eine pro Woche.
 
 

Diskussion im Schulausschuss Kreuztal

Große Vorhaben gehen ins Geld

Moderne Medien, ein neuer Grundschulhof, der Sportcampus und die Erweiterung der Dreifachturnhalle. Die Stadt Kreuztal hat in diesem Jahr große Pläne für ihre Schullandschaft. Das kostet viel Geld, soll aber kräftig mit Fördermitteln bezuschusst werden. Aber was, wenn diese Zuschüsse nicht bewilligt werden? Diese Sorge äußerte am Nachmittag die CDU-Fraktion im Kreuztaler Schulausschuss. Die Christdemokraten haben Sperrvermerke für die förderfähigen Projekte beantragt, quasi als Sicherheitsnetz. Sollte die Bewilligung nicht kommen, muss noch einmal neu über die Vorhaben diskutiert werden.
 
 

Geldgeber für Bühnenmiete gesucht

Hilchenbacher Musikfest soll stattfinden

Das zweitägige Musikfest auf dem Hilchenbacher Marktplatz ist eine Veranstaltung mit großer Ausstrahlung – ein Highlight für Hilchenbach, hieß es am Abend im Kulturausschuss. Gottesdienst unter freiem Himmel, ein gemeinsamer Auftritt aller Hilchenbacher Chöre und ein Konzert mit der Philharmonie Südwestfalen: das Musikfest lockt auch Besucher von außerhalb nach Hilchenbach. Und deshalb soll es auch in diesem Jahr stattfinden – trotz enorm gestiegener Kosten für die Bühne. Nach ersten Angeboten liegen die Kosten bei 9000 Euro – der Gebrüder-Busch-Kreis hofft, dass es letztlich billiger wird. Der Kulturausschuss hat auf Antrag der SPD beschlossen, 9000 Euro im Haushalt einzuplanen. Die Verwaltung wurde beauftragt, Geldgeber zu finden, um die Kosten für die Stadt niedrig zu halten.
 
 

Sattes Plus beim Ausstoß

Bad Laaspher Bosch-Brauerei überaus zufrieden mit 2018

Die Brauerei Bosch in Bad Laasphe hat nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr „überdurchschnittlich“ mehr gebraut und verkauft. Geschäftsführer Hans-Christian Bosch ist mit der Geschäftsentwicklung überaus zufrieden. Neben dem heißen Sommer hätten auch neue Kästen und kompaktere Flaschen zu dem Plus beigetragen.
 
 
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