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Ausstellungen in SiWi
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Ausstellungen in SiWi

Veröffentlicht: Donnerstag, 17.08.2023 17:23

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Universität Siegen Department Architektur zu Gast beim Kunstverein Siegen

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bis 19. April 2026 / Städtische Galerie Haus Seel Siegen

Das Projekt begreift Raum als offenen Möglichkeitsbereich für künstlerische, architektonische und gesellschaftliche Transformationen. In Kooperation mit der Universität Siegen und eingeladenen Künstlerinnen und Künstlern entsteht ein prozessorientiertes Format, das Ausstellung, Lehre und Stadtraum verbindet. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie urbane Räume durch kollektive Praxis und ästhetische Forschung neu aktiviert und verhandelbar werden können.

Die Ausstellung ist bis zum 08.03. zunächst als Teil-Präsentation im Untergeschoss der Galerie zu sehen und wird ab dem 10.03. um die Fläche im Erdgeschoss erweitert.

Geöffnet ist die Ausstellung Dienstag bis Samstag von 14 bis 18 Uhr, Sonn- und Feiertags von 11 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr.




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Sandy Seifferth: "Beauty of Life"

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bis 24. April 2026 / Rathausfoyer Kreuztal

Sandy Seifferth hat während der Corona-Pandemie zur Kunst gefunden, als sie einen entspannenden Ausgleich gesucht hat: „Mithilfe von Kunst ist es mir möglich, in einen Flow zu kommen und so wirklich zu entspannen. Es ist wie eine Meditation für mich. Kreativ zu sein macht mich glücklich“, sagt die 34-Jährige. Über das Ausprobieren verschiedener Techniken und Materialien hat sie schnell ihren eigenen Stil entwickelt und arbeitet heute vorwiegend in Kohle und Acryl. Ihre Motive laden zum Schwelgen ein: In einem Mix aus Realismus und fantasievollen Elementen steht der Mensch und die Naturverbundenheit im Vordergrund. Insbesondere das Thema Freiheit wird in ihren lebendigen Bildern spürbar. „Kunst, die von Herzen kommt und dies auch spürbar macht, ist das Fundament meiner Arbeit“, so Sandy Seifferth.

An der Kunst schätzt die Krombacherin aber auch den verbindenden Charakter: „Auch die Betrachtung von Kunst anderer Künstler empfinde ich als sehr bereichernd. Es ist spannend zu sehen, wie jemand etwas darstellt, welche Techniken oder Farben verwendet werden. Kunst ist etwas, über das man gut ins Gespräch kommen kann, das uns Dinge aus anderen Perspektiven zeigt und aus dem wir oftmals etwas lernen können.“ 

Besichtigungen möglich zu den normalen Öffnungszeiten




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Ulrich Schmidt: "Neues Leben - Totholz"

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bis 26. April 2026 / Waldlandhaus Hohenroth

Ein Stück Holz wird wieder lebendig und schön.

Nass und vermodert liegt es oftmals unbeachtet und verborgen im Wald. Doch aufgehoben und achtsam bearbeitet entsteht etwas Neues, etwas Lebendiges.

Einzigartiges ist geboren und bietet dem Betrachter ein großartiges Kunststück. Jetzt wieder lebendig, ansprechend. Aus eigenem Blickwinkel betrachtend, tritt die neue Form zutage. In seiner besonderen Ausstrahlung lädt es zum Anschauen – zum Berühren ein. So ist Totholz auch ein neuer Anfang, ein Weiterleben von zeitloser Ästhetik.

Wald – du bist so wertvoll, du bist und bleibst großartig!

Öffnungszeiten: Freitag, Samstag, Sonntag und an Feiertagen 14 bis 18 Uhr




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Marlies Obier: "Tiere erzählen"

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bis 26. April 2026 / KrönchenCenter Siegen

Es ist soweit: Die neu gegründete Gruppe durchblick Literatur- und Kunstausstellungen unter der Leitung von Marlies Obier lädt herzlich zur ersten Ausstellung in das KrönchenCenter Siegen ein. Dr. Marlies Obier hat diese Ausstellung konzipiert und mit Hilfe vieler fleißiger Hände umgesetzt.

Tiere stehen seit Jahrhunderten im Mittelpunkt vieler Erzählungen der Literatur. Weltberühmt geworden sind Figuren wie Bambi, die Bremer Stadtmusikanten, Flush und Akka von Kebnekajse. Ihre Autor*innen gaben den Tieren eine Stimme und verbanden damit die Hoffnung, dass der Mensch lernt, den Tieren mit Achtung zu begegnen.

Selma Lagerlöf setzte dazu die Verwandlung von Nils Holgerson in einen Winzling ein. Lächelnd erzählte sie, aber nur um Haaresbreite fand seine später sehr bekannte Reise mit den Wildgänsen überhaupt statt! Das Misstrauen der Wildgänse gegenüber dem Menschen, und sei er auch noch klein, war nicht ohne Grund. Die Anführerin Akka von Kebnekajse gab ihm trotzdem die Chance, sie zu begleiten. Akka und die Hausgans Martin, der ihn trug, lehrten ihn geduldig Verantwortung, Mitleid und Mut. Im Zuge wie Nils Überheblichkeit fiel, wuchs er selbst. Am Ende der weiten Reise bedauerte Nils fast, nur ein Mensch zu sein.

Ein Mensch zu sein ist wiederum ein riesiges Privileg. Bambi weiß dies ganz genau. „Alles gehört IHM“, erfährt der junge Rehbock bald. ER ist unbesiegbar und seine Herrschaft umfasst alles Lebende. Der Erzähler seiner Lebensgeschichte Felix Salten lässt Bambi aber auch erkennen: „Er ist kein Gott. Er leidet und stirbt wie wir.“

Von der Herrschaft des Menschen erzählen die Märchensammlungen der Brüder Grimm. „Ich schreie hier aus vollem Hals“, ruft der Hahn der Bremer Stadtmusikanten. Der kluge Esel wird zum Anführer ihrer Rebellion gegen die Undankbarkeit des Menschen. Ihr ganzes Leben dienen sie ihm und er kann sie behandeln und über sie verfügen, wie immer er will. Der Mensch hat sehr viel zu lernen in seiner Achtung der Tiere vermitteln die Märchen.

Schon früh beschrieb die Literatur die Verbindung der Herrschaft des Menschen über die Tiere mit der Herrschaft über seinesgleichen. Jonathan Swift entlarvte im hellen Licht der Aufklärung Machtgier und Habsucht als furchtbarste Wesenszüge des Menschen. Aus seinem Werk „Gullivers Reisen“ wurde die Reise zu den Houhynhms schon bei seinem Erscheinen 1726 herauszensiert. Die edlen Pferde lebten dort gleich Philosophen, unantastbar von den Versuchungen von Gold und Geld.

T.H. White führte verzweifelt in den Katastrophen seiner Zeit des 20. Jahrhunderts den Blick zurück. Sein legendärer König Artus wurde in seinen Verwandlungen in viele Tiere nun von ihnen unterrichtet. „Homo ferox“, der Wilde, der keine Grenzen kennt, ist ihr Bild vom Menschen.

In dem ikonischen Werk „Flush“ von Virginia Woolf ist tiefe Liebe und Freundschaft zwischen Tier und Mensch benannt. Flush ist der reale Name des tierischen Helden. „To Flush, My Dog“ begann ein Gedicht der historischen Dichterin Elizabeth Barrett Browning. Er war ihr einziger Gefährte in der Abgeschlossenheit, die weder sie noch er verlassen durfte. Virginia Woolf erzählt aus seiner Perspektive über das Leben der Dichterin und ihrer und seiner Befreiung. Sie waren Verwandte! Nur er war stumm, sie konnte sprechen.

Die Literatur aus Jahrhunderten gab Tieren ihre Stimme.

Die Ausstellung kann bis zum 26. April 2026 im KrönchenCenter besucht werden.




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Dr. Jana Mikota, Prof. Dr. Daniel Stein und Dr. Jens Aspelmeier: "Holocaust in Bildern erzählen"

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bis 30. April 2026 / Aktives Museum Südwestfalen Siegen

Derzeit ist eine Ausstellung zu Bilderbüchern und Graphic Novels über den Holocaust im Aktiven Museum Südwestfalen zu sehen. Erarbeitet und erstellt wurde sie an der Universität Siegen.

Sie sind Teil der modernen Erinnerungskultur: Comics, Graphic Novels und Bilderbücher, die vom Holocaust handeln. Sie ermöglichen einen anderen Blick, weil sie die individuellen Geschichten von Opfern erzählen und dabei die Kraft, aber auch die Distanz der Bilder nutzen. Im Aktiven Museum Südwestfalen können Besucherinnen und Besucher derzeit verschiedene dieser Bücher und deren Entstehungsgeschichten kennenlernen. Die Ausstellung wurde von Dr. Jana Mikota, Prof. Dr. Daniel Stein und Dr. Jens Aspelmeier erstellt. Sie ist Teil des Verbundprojekts zur Holocaust-Erziehung, das im vergangenen Wintersemester an der Universität Siegen begann. Beteiligt sind das Germanistische Seminar sowie das Seminar für Anglistik/Amerikanistik und das Aktive Museum Südwestfalen.

Allein beim schnellen Blick über die Ausstellungsplakate mit beispielhaften Szenen prägen sich Bilder ein: hier zart gezeichnete Silhouetten von Menschen mit dem gelben Stern, dort plakative Motive wie die Katze mit Hitlerbärtchen vorm Hakenkreuz. Dr. Jens Aspelmeier, Direktor des Zentrums für schulpraktische Lehrerausbildung Siegen und Vorstandsmitglied des Aktiven Museums, spürt die Irritation beim Anblick des Comics „Maus“. „Das gehört dazu und ist vom Autor gewollt.“ Art Spiegelmann veröffentlichte in den 1980er Jahren mit „Maus“ einen der ersten Holocaust-Comics und löste eine kontroverse Diskussion über die Angemessenheit der Darstellung aus. Mittlerweile ist das Buch ein Klassiker.

Geöffnet ist die Ausstellung dienstags und donnerstags von 15 bis 18 Uhr und - nach Anmeldung - sonntags 15 bis 18 Uhr.



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Kunstverein Siegen: "_ _ _STADT"

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bis 9. Mai 2026 / ehem. Karstadt Gebäude und Städtische Galerie Haus Seel Siegen

Der Kunstverein Siegen öffnet einen Ort, der so nie als Kunstraum gedacht war: das leerstehende Karstadt-Gebäude. Wo einst Käufer:innen und Waren über Rolltreppen wanderten, Schaufenster verführten und Konsum den Takt vorgab, entsteht nun temporär ein Raum für eine künstlerische und architektonische Auseinandersetzung: Ein ehemaliges Kaufhaus – in Siegen wie in vielen anderen Städten zum Sinnbild des innerstädtischen Strukturwandels geworden – wird zum Experimentierfeld. 

An „Deutschlands steilster Einkaufsstraße“, im Übergang zwischen Unter- und Oberstadt, verdichten sich Fragen nach Zukunft, Identität und urbaner Öffentlichkeit. Was bedeutet Leerstand in einer Stadt im Wandel? Welche Geschichten sind in diesen Räumen gespeichert – und welche neuen können hier beginnen?

In Kooperation von Kunstverein Siegen und Neue Architekturschule (N_AS) der Universität Siegen (Prof. Tobias Hönig, Prof. Tobias Becker) verwandelt sich eine Teilfläche in ein offenes Labor. Künstlerische Arbeiten, studentische Entwürfe und partizipative Formate greifen ineinander.

Ein begleitendes Programm aus Salons, Vorträgen, Filmabenden, Führungen und performativen Beiträgen verknüpft die Ausstellung mit aktuellen Fragen der Stadtentwicklung und macht den Leerstand selbst zum Gegenstand öffentlicher Auseinandersetzung. Der Leerstand wird nicht als Mangel begriffen, sondern als Möglichkeitsraum – als Bühne für alternative Modelle von Öffentlichkeit. 

Die Ausstellung bündelt und verknüpft künstlerische und architektonische Positionen, die untersuchen, wie Räume durch Aneignung, Umnutzung und Gestaltung neue Bedeutungen gewinnen. Es geht um urbane Transformation – um das Verschwinden und das Fortbestehen, um Gebäude als Speicher vergangener Versprechen und als Projektionsflächen zukünftiger Entwicklung.

Zu sehen sind Beiträge von Ada Van Hoorebeke, Alwin Lay, Amedeo Polazzo, Ana Navas, Erika Hock, Ida Kammerloch, Karla Zipfel, Paula Erstmann, Sarah & Charles, Samuel Treindl, SpätiSpäti, Yoel Pytowksi.

Die beteiligten Künstler:innen untersuchen Materialkreisläufe und Produktionsprozesse, reflektieren Vorstellungen von Wohnen und Privatraum und setzen sich mit Übergängen zwischen Innen und Außen sowie mit Formen der Präsentation und Inszenierung auseinander. Im Zentrum steht die Frage, wie künstlerische und architektonische Denkmodelle auf urbane Transformationsprozesse reagieren – und wie sie selbst transformierend wirken, also Veränderungen nicht nur analysieren, sondern sinnlich erfahrbar machen.

_ _ _STADT beschränkt sich nicht auf das ehemalige Kaufhaus. Auch der umgebende Stadtraum und das Haus Seel, der angestammte Ausstellungsort des Kunstvereins, werden Teil des Projekts. So entsteht ein Geflecht von Orten, Perspektiven und Akteur:innen.

Die Ausstellung kann bis zum 9. Mai im ehemaligen Karstadt-Gebäude Freitags und Samstags von 14 bis 18 Uhr besichtigt werden (Karfreitag und Ostersamstag geschlossen). Im Haus Seel Dienstags bis Sonntags von 14 bis 18 Uhr; Sonntags zusätzlich von 11 bis 13 Uhr.


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Johannes Viehmann-Höselbarth: "Dynamiken: Striche | Pixel | Farbaufträge"

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bis 13. Mai 2026 / Rathaus Hilchenbach

Der Kreuztaler Künstler Johannes Viehmann-Höselbarth setzt sich in dieser Ausstellung mit Dynamiken auseinander. In Gegenständlichem, Abstrahiertem und Abstraktem lassen sich hier Spannungsverläufe finden. Mit dem Zeichenstift, dem Pinsel und der Handykamera werden Schwingungen und Kräfteverhältnisse abgebildet. Der Künstler fängt zueinander wechselhaft in Beziehung stehende Dynamiken in seinen Bildern ein. Ihn beschäftigt die Frage, inwieweit sich ein Gefühl von Harmonie einerseits und Disharmonie andererseits bildlich umsetzen und in der Betrachtung erzeugen lässt. Ergebnisse dieser Auseinandersetzung zeigt diese Ausstellung in Form von Strichen, Pixeln und Farbaufträgen.

Hier die Öffnungszeiten des Rathauses:

Montag: 8.30 bis 16 Uhr

Dienstag 8.30 bis 12 Uhr

Mittwoch 8.30 bis 18 Uhr

Donnerstag 8.30 bis 16 Uhr

Freitag 8.30 bis 12 Uhr




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Informelle Malerei von Rainer Seifert

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bis 15. Mai 2026 / IHK-Siegen

Rainer Seifert lebt mit und inmitten seiner Kunst. Sein Atelier hat sich der leidenschaftliche Autodidakt in seiner Wohnung im heimatlichen Leverkusen eingerichtet. Hier entstehen seine unverkennbaren abstrakten Farbgebilde – jedes ein Original. Rainer Seifert setzt dabei mehrere Farben auf einen hoch biegsamen Metallspachtel, einen sogenannten Japanspachtel, auf. „Die Farbwahl ist Intuition“ sagt Seifert und setzt den Spachtel auf das Papier. Es folgen schnelle Handbewegungen, den Rest überlässt er der Dynamik des Farbflusses. „Die Geschwindigkeit ist das Geheimnis“, betont Seifert.

Die Werke, die in der IHK ausgestellt sind, eröffnen einen intensiven Blick auf das Zusammenspiel von Farbe und Dynamik und lassen den Betrachter einen wahren Farbrausch erleben. Denn durch Seiferts Arbeitstechniken vermischen sich die kräftigen Grundfarben Rot, Gelb und Blau zu einer Vielzahl von höchst unterschiedlichen Farbgebungen. Mal dominieren leuchtendes Blau und Gelb, mal dämpfen dunkle Töne die leuchtenden Grundfarben.

Für seine großformatigen Werke verwendet Seifert Malgründe wie MDF Platten, vielen bekannt aus dem Innenausbau für Wohnungen. Diese bearbeitet Seifert mit Werkzeugen wie Hammer und Stemm­eisen, setzt Farben auf die bearbeiteten Platten, um sie dann verteilend zu einem Kunstwerk zu entwickeln. Eine weitere Spezialität von Seifert ist der Einsatz von Feinblechen, die er bemalt, um dann mit Pinsel und Spritzpistolen die abschließenden Farb- und Formgebungen hin zum fertigen Kunstwerk zu vollbringen. Hieraus entstehen in der Folge hochwertige Kunstdrucke als Kleineditionen. Eines gilt für alle seine Werke: „Der Zufall führt Regie“, er verbessert nichts, im Gegenteil: "Unerwartetes freut mich!"

Geboren 1965 in Leverkusen, blickt Rainer Seifert auf ein abwechslungsreiches Berufsleben jenseits der Kunst zurück: Ausbildung im Verwaltungsfach, Abschlüsse als Betriebswirt VWA Essen und Wirtschaftsförderer VWA Freiburg, Ausbildereignung der IHK Ruhr und Fachwirt IHK für die Tagungs-, Kongress- und Messewirtschaft der Internationalen Congress Akademie Karlsruhe. 1984 sieht er im Rahmen seiner ersten Ausbildung im Museum Schloss Morsbroich die Ausstellung des Hagener Malers Emil Schumacher – das Schlüsselerlebnis für seine Kunstleidenschaft, zunächst als Sammler und seit 2014 für die eigene künstlerische Auseinandersetzung mit Farbe und Form. Der Lithograph Manfred Hügelow, den Seifert um Einschätzung seiner ersten „Experimente“ bittet, ermuntert Seifert, seinen künstlerischen Weg weiterzugehen. Und so bereichern Rainer Seiferts Werke seit 2017 in Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen die Kunstszene der Region und darüber hinaus.

Öffnungszeiten der Ausstellung: Montag bis Donnerstag: 8 bis 16:30 Uhr, Freitag: 8 bis 15:30 Uhr

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Birgit Irle-Merklinger und Susanne Rieckmann: "Friends"

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2. bis 30. Mai 2026 / Galerie Eduard Rangnau Siegen

Gezeigt werden Druckgrafiken von Birgit Irle-Merklinger, Köln (einer gebürtigen Siegenerin) und Susanne Rieckmann, Düsseldorf (langjährig in Siegen lebend). Die Exponate wurden eigens für diesen Ausstellungskontext kuratiert.

So unterschiedlich Material und Technik sind, so bereichern sie sich doch durch Gemeinsamkeiten wie etwa in abstrakten Bildinhalten bzw. Formensprache oder Bildschichtungen bzw. Transparenzen.

Die einzelnen Arbeiten stehen für sich und bilden gleichzeitig Harmonien, die die langjährige Freundschaft der beiden Künstlerinnen zum Ausdruck bringt.

Öffnungszeiten der Galerie:

Mittwoch und Freitag 13 bis 17 Uhr / Samstag 11 bis 16 Uhr / Sonntag (10. und 17. Mai) 11 bis 17 Uhr




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Ausstellung "25 Jahre, 25 Werke. Die Sammlungen des MGKSiegen"

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bis 14. Juni 2026 / Museum für Gegenwartskunst Siegen

Das Museum für Gegenwartskunst Siegen wurde am 6. Mai 2001 erstmalig für das Publikum geöffnet. Anlässlich dieses Jubiläums präsentiert das MGKSiegen mit der Ausstellung „25 Jahre, 25 Werke“ die Entwicklung des Museums anhand von 25 ausgewählten Arbeiten. Die Werke sind beispielhaft für die Bedeutung und die künstlerischen Schwerpunkte innerhalb der beiden Sammlungen – der Sammlung Lambrecht-Schadeberg mit den Rubenspreisträger*innen der Stadt Siegen und der Sammlung Gegenwartskunst. Sie spiegeln die Ausstellungsgeschichte wider, offenbaren regionale Anknüpfungspunkte und verdeutlichen das große private und öffentliche Engagement, das seit 25 Jahren hinter dem internationalen Kunstmuseum steht.

Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag, Samstag, Sonntag 11 bis 18 Uhr, Donnerstag 11 bis 20 Uhr




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Kunstverein Siegen: "Der Paravent ist ein Objekt des Dazwischen"

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24. April bis 21. Juni 2026 / Städtische Galerie Haus Seel Siegen

Der Paravent als Objekt des Dazwischen dient als Ausgangspunkt für eine Ausstellung über Übergänge, Beweglichkeit und räumliche Beziehungen. Gezeigt werden Arbeiten, die mit Durchlässigkeit, temporären Strukturen und veränderlichen Raumkonstellationen im Innen- wie Außenraum arbeiten. Ausgehend von einem erweiterten Raumverständnis wird Stadt als lebendiger, sozialer Raum erfahrbar, der sich durch Wahrnehmung, Bewegung und Begegnung neu formt und als offenes Feld der Aushandlung erlebbar wird.

Geöffnet ist die Ausstellung Dienstag bis Samstag von 14 bis 18 Uhr, Sonn- und Feiertags von 11 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr.




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Marlies Obier: "Unter dem Schatten der Bäume"

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1. Mai bis 28. Juni 2026 / Waldlandhaus Hohenroth

Die Bedeutung der Wälder und Bäume wächst weiter mit jedem Jahr des Klimawandels. Neben ihrem Schutz des Wassers, der Luft, der Erde und der Artenvielfalt tritt auch ihr Blätterdach als Schutz vor Sonne und Hitze als weitere Erfahrung ein. Die Ausstellung führt in die Welt der Wälder und ihres lebenspendenden Schattens mit Texten von Naturforscher*innen aus Jahrhunderten: Maria Sibylla Merian, Georg Forster, Alexander von Humboldt und Amalie Dietrich.

Öffnungszeiten: Freitag, Samstag, Sonntag und an Feiertagen 14 bis 18 Uhr



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Arbeitsgemeinschaft Siegerländer Künstlerinnen und Künstler (ASK): Hommage Künstler:Innen im Dialog

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25. Juni bis 19. Juli 2026 / Städtische Galerie Haus Seel Siegen

Die ASK-Mitglieder treten in einen kreativen Dialog mit Arbeiten jener ASKMitglieder, deren Werk aufgrund von Tod oder Abschluss der individuellen Arbeitsbiografie als abgeschlossen gilt: Aki E. Benemann, Margret Judt († 2025), Kai-Uwe Körner († 2023), Helmut Riekel und Helga Seekamp.

Geöffnet ist die Ausstellung Dienstag bis Samstag von 14 bis 18 Uhr, Sonn- und Feiertags von 11 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr.




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Ausstellung von Mona Rothenpieler

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3. Juli bis 30. August 2026 / Waldlandhaus Hohenroth

Mona Rothenpieler wurde 1965 in Erndtebrück geboren und ist seit jeher tief mit der Natur und der Tierwelt verbunden. Diese lebenslange Tierliebe spiegelt sich konsequent in ihrem künstlerischen Schaffen wider. Schon in der Kindheit begann sie mit Blei- und Buntstift zu zeichnen; Anfang der 2000er-Jahre entdeckte sie schließlich die Acrylmalerei auf Leinwand für sich. Seit 2014 ist sie Mitglied der Wittgensteiner Kunstgesellschaft.

Im Mittelpunkt ihrer Arbeiten stehen Tiere, die sie vor allem in großformatigen, realistischen Darstellungen eindrucksvoll in Szene setzt. Ergänzt wird dieses Werk durch kleinere Arbeiten, etwa auf Holzscheiben, sowie durch humorvolle Motive: Kaninchen mit Fliegerbrille, Sonnenbrille oder Kopfhörern verleihen den Bildern eine spielerische Leichtigkeit und einen augenzwinkernden Charakter.

Öffnungszeiten: Freitag, Samstag, Sonntag und an Feiertagen 14 bis 18 Uhr




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Cory Arcangel: "End User"

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bis 27. September 2026 / Museum für Gegenwartskunst Siegen

Cory Arcangel (*1978, Buffalo, NY (US), lebt und arbeitet in Stavanger (NO)) hat für die fünfte Ausgabe der „MGKWalls“ eine Serie neuer Arbeiten entwickelt. Die ortsspezifische Ausstellungsreihe stellt zwei prominente Wände des Museums in den Mittelpunkt einer Jahrespräsentation: die Eingangswand im Foyer des Museums sowie die große LED-Wand an der Außenfassade, die die Architektur des Museums programmatisch zur Stadt hin öffnet und seit der Eröffnung ein markantes Erkennungsmerkmal des Hauses ist.

Cory Arcangel ist Künstler, Komponist, Kurator und Unternehmer. Seit Ende der 1990er Jahre beschäftigt er sich mit den Möglichkeiten auf digitalen Technologien basierter Kunst. In seinen Arbeiten setzt er sich mit Netzkunst, Internet- und Popkultur, experimenteller Musik sowie der Unterhaltungsindustrie auseinander. Arcangel wurde für seinen ganz eigenen künstlerischen Zugriff auf alte und neue digitale Technologien bekannt. Dabei sind die jeweiligen Medien immer Thema und Gegenstand zugleich. Mit einem fast archäologischen Ansatz untersucht er ihre Strukturen und „hackt” die visuelle Sprache von Software, Videospielen, sozialen Medien und maschinellem Lernen.

Zu sehen Dienstag bis Sonntag 11 bis 18 Uhr / Donnerstag bis 20 Uhr




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Nina Beier, David Hammons, Zoe Leonard: "Das soziale Leben der Dinge"

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14. April bis 27. September 2026 / Museum für Gegenwartskunst Siegen

Die Ausstellung im Museum für Gegenwartskunst Siegen stellt die Werke von Nina Beier (* 1975, lebt in Kopenhagen), David Hammons (* 1943, lebt in New York) und Zoe Leonard (* 1961, lebt in New York) in einen überraschenden, generationsübergreifenden Dialog. In ihren Installationen, Skulpturen, Fotografien und Videos nehmen die drei Künstler*innen Gegenstände des Alltags, wie Matratzen, Waschbecken, Kaffeebecher oder Wächterlöwen zum Ausgangspunkt ihrer Arbeiten. Trotz ihrer unterschiedlichen kulturellen Hintergründe und künstlerischen Ansätze teilen sie das gemeinsame Interesse, durch die Gegenüberstellung ausgewählter Objekte soziale Erfahrungen und kulturelle Deutungsmuster sichtbar zu machen.

Die Ausstellung „Das soziale Leben der Dinge“ zeigt in zehn Räumen zahlreiche Schlüsselwerke von den 1990er Jahren bis heute. Nina Beier arbeitet meist mit gesammelten Objekten und setzt sich mit Fragen von Wert, Herkunft, Reproduktion und Bedeutungsverschiebung auseinander. Ihre Skulpturen und Installationen thematisieren globale Produktions- und Zirkulationsprozesse durch unerwartete Kombinationen. David Hammons zählt zu den einflussreichsten Künstlern unserer Zeit. Mit scheinbar belanglosen Materialien und urbanen Fundstücken schafft er poetische und subversive Objekte, die sich mit afroamerikanischer Identität, gesellschaftlichen Machtverhältnissen und dem Kunstsystem auseinandersetzen. Zoe Leonards Werk reicht von der Erkundung natürlicher Landschaften und des urbanen Raums bis hin zu Fragen von Geschlecht, Migration und globalem Warenaustausch. Durch Wiederholungen und subtile Perspektivwechsel macht die Künstlerin auf die besonderen Eigenschaften offensichtlich vertrauter Bilder oder Objekte aufmerksam.

Alle drei Künstler*innen setzen sich direkt mit den materiellen, visuellen und sozialen Wirklichkeiten der Welt auseinander. Sie interessieren sich für Objekte, die bereits mit Beziehungen, Hierarchien und Widersprüchen aufgeladen sind. Ihre Werke verkörpern diese auf eine Weise, die den Gegenstand selbst zu einem Ort der Spannung zwischen symbolischer Bedeutung, Material und Raum macht. Ausgehend von Dingen des menschlichen Lebens schaffen Beier, Hammons und Leonard einen Moment der Wiedererkennung und erzeugen zugleich produktive Verunsicherung, die scheinbar Bekanntes neu sehen lässt.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 11 bis 18 Uhr / Donnerstag bis 20 Uhr

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Ausstellung von Friedrich Wilhelm Bäcker – Visionen einer Vergangenheit

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10. Mai bis 27. September / Siegerlandmuseum

Erstmals wird das Werk des bislang weitgehend unbekannten Siegerländer Fotopioniers Friedrich Wilhelm Bäcker (1858-1940) präsentiert. Wie eine Zeitkapsel öffnen seine Bilder den Blick auf das Siegerland der 1910er Jahre – von Porträts über künstlerische Naturaufnahmen bis hin zu Szenen an der Schnittstelle zwischen Landidyll und industrieller Moderne.


Wer war Bäcker und welche Geschichten erzählen seine Bilder? Diesen Fragen geht die Ausstellung nach und eröffnet auch neue Perspektiven: Generative KI lädt an ausgewählten Exponaten dazu ein, die Grenze von Realität und Interpretation spielerisch zu hinterfragen. 


Öffnungszeiten: Montags geschlossen, Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr




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