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Ist das das Aus für den "Asdorfer Weiher" in Freudenberg?
© Radio Siegen (Archivfoto)
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Ist das das Aus für den "Asdorfer Weiher" in Freudenberg?

Der Asdorfer Weiher in Freudenberg könnte bald kein stehendes Gewässer mehr sein. Die Stadtverwaltung plant den Rückbau des maroden Damms für mehr Naturschutz und Sicherheit. Der Stadtrat soll darüber am Donnerstag (12.03.) in seiner Sitzung ab 17:30 Uhr entscheiden.

Veröffentlicht: Donnerstag, 12.03.2026 16:04

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Der Damm am Asdorfer Weiher ist alt und unsicher geworden. Er wurde bereits um 1880 als Eisenbahndamm gebaut. Heute fehlen moderne Dichtungen, die für einen Staudamm nötig wären. Zudem schaden große Bäume und Wurzeln der Stabilität des Bauwerks massiv. Experten haben deshalb schon vor einiger Zeit Alarm geschlagen. Um Gefahren zu vermeiden, wurde der Wasserspiegel bereits vorsorglich abgesenkt.

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Kosten für Stadt

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Eine Sanierung des Damms wäre für die Stadt extrem teuer. Schätzungen gehen von Kosten in Höhe von zwei Millionen Euro aus. Hinzu kämen dauerhafte Ausgaben für die Pflege und Entschlammung des Weihers. Ein Rückbau des Wehrs ist dagegen deutlich günstiger geplant. Diese Variante kostet voraussichtlich nur zwischen 10.000 und 100.000 Euro. Zudem winken hohe Fördergelder vom Land Nordrhein-Westfalen für dieses Projekt.

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Neue Natur

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Durch den Rückbau könnte eine neue, naturnahe Bachlandschaft entstehen. Der Plittershagener Bach und der Asdorfer Bach könnten wieder frei fließen. Das fördere laut Stadtverwaltung die Artenvielfalt und verbessere die Wasserqualität in der Region. Auch der Hochwasserschutz profitiere von dieser ökologischen Lösung. Das Gelände könnte dann künftig als natürlicher Rückhalteraum bei starkem Regen dienen. Ein geplanter Lehrpfad soll Besucherinnen und Besuchern später dann die Geschichte des Ortes erklären.

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