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Nach Unfall in Girkhausen: Wer hat recht?
© Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein (Symbolbild)
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Nach Unfall in Girkhausen: Wer hat recht?

Ein 24-jähriger Motorradfahrer ist am Mittwochnachmittag (08.04.) auf der B480 zwischen Girkhausen und dem Albrechtsplatz verunglückt. Während sein Begleiter von moderatem Tempo spricht, deuten lange Bremsspuren am Unfallort auf eine deutlich zu hohe Geschwindigkeit hin.

Veröffentlicht: Donnerstag, 09.04.2026 12:47

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Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um die genaue Ursache für den Sturz in der Kurve zu klären.

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Sturz bei Girkhausen

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Der junge Mann war am Mittwochnachmittag gegen 16:05 Uhr mit seiner KTM auf der B480 unterwegs. Zusammen mit einem Begleiter fuhr er die Strecke von Girkhausen in Richtung Albrechtsplatz. In einer leichten Linkskurve verlor der 24-Jährige plötzlich die Kontrolle über seine Maschine und stürzte auf den Asphalt, schreibt die Polizei in einer Pressemitteilung. Ein Rettungswagen brachte den leicht verletzten Fahrer zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus nach Bad Berleburg.

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Rätsel um Tempo

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Nach dem Sturz gibt es unterschiedliche Aussagen darüber, wie schnell das Motorrad zum Zeitpunkt des Unfalls tatsächlich war. Der Begleiter des Verunglückten gab gegenüber den Beamten an, dass sie mit einer Geschwindigkeit von etwa 85 km/h unterwegs gewesen seien. Die Polizei vor Ort stellte jedoch eine fast 100 Meter lange Blockier- und Kratzspur auf der Fahrbahn fest. Aufgrund dieses deutlichen Spurenbildes gehen die Ermittler derzeit davon aus, dass die Geschwindigkeit zumindest nicht an die Straßenverhältnisse angepasst war.

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Appell der Polizei

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Die Polizei nimmt diesen Vorfall zum Anlass, um alle Motorradfahrer in der Region zu einer vorsichtigen Fahrweise aufzurufen. Besonders auf kurvenreichen Strecken wie rund um den Albrechtsplatz würden die physikalischen Grenzen eines Zweirads oft unterschätzt. Da Motorräder keine schützende Karosserie besitzen, enden Stürze häufig mit Verletzungen, selbst wenn keine anderen Fahrzeuge beteiligt sind. Die Beamten raten deshalb dringend dazu, defensiv und vorausschauend zu fahren, um schwere Unfälle zu vermeiden.

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