
Sebastian Marburger holt Silber bei Paralympics
Der Jubel in Diedenshausen dürfte am Dienstag (10.03.) groß gewesen sein. Sebastian Marburger, Para-Langläufer aus Wittgenstein, hat bei den Paralympischen Winterspielen 2026 in Italien die Silbermedaille gewonnen.
Veröffentlicht: Dienstag, 10.03.2026 14:12
Sebastian Marburger vom SK Wunderthausen hat sich am Dienstag (10.03.) bei den Paralympischen Winterspielen 2026 in Italien einen Traum erfüllt. Im Sprint der stehenden Klasse über 1,5 Kilometer erkämpfte er sich die Silbermedaille. Nur der belarussische Athlet Raman Svirydzenka war schneller, während Marburger den Franzosen Benjamin Daviet auf den dritten Platz verwies. In den kommenden Tagen hat der 28-Jährige, der seit einem Motorradunfall im Jahr 2020 mit einer Beinprothese lebt, weitere Chancen auf eine Medaille im 10-Kilometer-Rennen und in der Staffel.
Spannendes Rennen
Auch die Rennen in Val di Fiemme verliefen dramatisch. Zu Beginn des Finales setzte sich Marburger mit einem kräftigen Doppelstockschub an die Spitze. Trotz der schwierigen Schneebedingungen bewahrte er seine Technik auf den Anstiegen, musste jedoch Svirydzenka kurz vor dem höchsten Punkt passieren lassen. In der Abfahrt versuchte Marburger, die Lücke zu schließen, konnte aber wegen der tiefen Schneeverhältnisse die optimale Linie nicht halten.
Gesundheitliche Fragezeichen
Marburger freute sich über seine Leistung, trotz einer in den letzten Tagen grassierenden Influenza, die ihn teilweise vom Training fernhielt. Hinter seinem Start über 10 Kilometer am Mittwoch steht aus gesundheitlichen Gründen noch ein Fragezeichen.
Spannender Beginn
Der Tag begann gut für Marburger. Bereits in der Qualifikation setzte er mit der besten Zeit ein Zeichen. Auch im Halbfinale überzeugte er und zog ins Finale ein. Sebastian Marburger, der für das Team Deutschland startet, wird von seinen Fans des SK Wunderthausen aus der Heimat unterstützt.