
Im Bereich Friesenhagen wurde gestern Abend ein Waldbrand in unwegsamen, steilen Gelände festgestellt. Der Waldbrand erstreckte sich auf eine Fläche von ca. 3 Hektar. Es wurden zahlreiche Kräfte von Feuerwehr, THW, Polizei und Hilfsorganisationen aus dem Landkreis Altenkirchen sowie dem angrenzenden Nordrhein-Westfalen hinzugezogen, um den Brand zu bekämpfen. In diesem Zuge übernahm der Landkreis Altenkirchen die Einsatzleitung.
Rund 200 Kräfte konnten den Brand am späten Abend unter Kontrolle bringen und eine weitere Ausbreitung verhindern. Ein Hubschrauber der Polizei unterstützte mit dem Abwurf von Löschwasser. Bereits in der Nacht wurde gemeinsam mit Verbindungspersonen des Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz eine Nachalarmierung von überörtlichen Kräften vorgeplant. So wurde auch die Bereitschaft aus dem Leitstellenbereich Koblenz angefordert. Die Bereitschaft setzt sich aus rund 150 Kräften der Landkreise Cochem-Zell, Ahrweiler, Mayen-Koblenz sowie der Stadt Koblenz zusammen.
In der Nacht wurden die Löscharbeiten in den steilen Hängen reduziert. Seit heute Morgen werden die Einsatzkräfte ausgetauscht, es sind aktuell rund 350 Kräfte im Einsatz. Es handelt sich um Bodenfeuer und Glutnester, daher ist keine starke Rauchentwicklung sichtbar. Die Kräfte konzentrieren sich aktuell auf gezielte Löscharbeiten mit Handwerkzeugen.